Für Hoteliers, die in einem hart umkämpften Markt Kunden gewinnen, Buchungen generieren und ihren Umsatz steigern wollen, sind intelligentere Datenanalysen unerlässlich. Werden die Systemdaten jedoch nicht stärker auf eine kohärente, intelligente und integrierte Weise zusammengeführt, werden die Vertriebsteams scheitern und keinen schnellen, messbaren ROI erzielen können.
Der Balanceakt der modernen Gastfreundschaft
Die Hotellerie operiert in einer der komplexesten Branchen, in der jeder Aspekt des Betriebs höchste Priorität hat und das Gästeerlebnis im Mittelpunkt steht. Neben der Möglichkeit, Gästen Erholung und ein unvergessliches Erlebnis zu bieten, müssen die Hotels ihre Räumlichkeiten instand halten und eine Bilanz mit konstant hohen Ausgaben und schwankenden Einnahmen führen. Und all dies unter dem Druck, angesichts sich wandelnder Konsumtrends und schwankender Wirtschaftsmärkte stets relevant zu bleiben.
Ob unabhängiges Hotel oder Teil einer Hotelkette – jedes Haus agiert wie ein kleines Unternehmen. Auch wenn das Hotelerlebnis auf den ersten Blick vertraut wirkt, musste es sich hinter den Kulissen an die allgegenwärtige Digitalisierung anpassen. Gäste werden über zahlreiche Drittanbieter gewonnen, Reservierungen erfolgen über verschiedene Buchungsplattformen, und der Ruf des Hotels hängt ständig von Social Media und Bewertungen ab.
In einem derart dynamischen Sektor zu arbeiten bedeutet oft, dass Strukturen, Prozesse und Teamstrukturen schnell veralten können. Dies führt zu Fragmentierung und Reibungsverlusten, wenn man versucht, auf veränderte Marktdynamiken zu reagieren und den Umsatz zu optimieren.
Bekämpfung der Branchenfragmentierung
Technologie trägt nun dazu bei, diese Herausforderung zu meistern. Durch intelligent konzipierte Hotel-Technologieplattformen, die ein Hotelverwaltungssystem (PMS), ein Kundenbeziehungsmanagementsystem (CRM) und ein zentrales Reservierungssystem (CRS) miteinander verbinden, können Hotels ihre Effizienz deutlich steigern. Indem sie zeitaufwändige administrative Aufgaben einsparen und mit gemeinsamen Daten arbeiten, können Hotels ihre Gäste besser verstehen, ihnen einen besseren Service bieten und sie gezielter ansprechen.
Allerdings sind diese integrierten Systeme noch nicht so aufgebaut, dass Hotels von einem zentralen Datenpool profitieren und die Leistung aller Aspekte ihrer Geschäftsstrategien im Detail prüfen können, um ihre Wirkung kontinuierlich zu verbessern.
Tatsächlich arbeiten Hotelteams immer noch isoliert und in mehreren Systemen. Hoteliers nutzen einzelne Berichte von einer digitalen Marketingplattform, einen weiteren vom CRS und möglicherweise einen vom CRM. Jeder Bericht zeigt einen anderen Aspekt einer Kampagne, einen saisonalen Trend oder das Gästeverhalten – liefert aber kein vollständiges Bild.
Auf menschlicher Ebene müssen Vertrieb, Umsatz und Marketing enger zusammenarbeiten und die Vernetzung ihrer Arbeit erkennen. Auf technologischer Ebene müssen Daten aus all diesen kaufmännischen Bereichen zusammengeführt werden, um fundiertere Entscheidungen und strategische Entwicklungen zu ermöglichen.
Zugängliche Daten und Berichte
Im Gastgewerbe mangelt es nicht an Daten. Allein im Marketing stehen Teams riesige Informationsmengen aus E-Mail-, Social-Media-, Display- und Markenkampagnen zur Verfügung. Sie analysieren Klicks, Likes, Buchungen, die Performance von Aktionscodes und einflussreiche Medienpartner. Diese Daten eignen sich hervorragend für interne Berichte, doch Marketingexperten müssen sich auch mit dem ROAS im Zusammenhang mit hochwertigen und relevanten Gästeprofilen auseinandersetzen.
Durch die Analyse von Gästeverhalten, -präferenzen, -interessen und Buchungsmustern können Hotelteams ihre eigenen Daten auswerten. Der Zugriff darauf muss einfach und intuitiv sein, damit die Teams ihre Datenanalysefähigkeiten verbessern und die gewonnenen Erkenntnisse nutzen können.
Teams müssen grundsätzlich Verbindungen zwischen Daten aus diesen Systemen herstellen. Fast ein Drittel der befragten Hoteliers H2C-Studie zur Direktbuchung von Hotels Sie bemängelten die unzureichende Berichterstattung ihres Online-Buchungssystems, was zunehmend Anlass zur Sorge gebe. Die Einbeziehung von Daten aus allen Geschäftsbereichen würde das Bild, das Hotelfachleute von den Geschäftsentwicklungen – von Mustern, Trends und Ergebnissen im gesamten Unternehmen – erhalten, erheblich verbessern.
Konsolidierte Daten sind eine Notwendigkeit
Es ist klar, dass Hotels Daten aus Silos herausholen müssen. Es ist offensichtlich, dass Hotelfachleute ihren gesamten Datenbestand verstehen müssen. Dies geht über einzelne Geschäftsdisziplinen wie Vertrieb, Marketing oder Umsatz hinaus.
Die Lösung dieses Problems erfordert die Zusammenführung dieser drei Disziplinen mithilfe einer Analyselösung, die die Leistungsfähigkeit von Business-Intelligence-Tools (BI) und KI nutzt. So können Vertrieb, Marketing und Umsatz die gleichen Daten jeweils aus ihrer eigenen Perspektive einfach und verständlich betrachten. Konsolidierte Daten ermöglichen eine detailliertere Analyse und die Ableitung von Mustern, um die Einflussfaktoren für die Kundengewinnung, die Generierung hochwertiger Buchungen und das Umsatzwachstum zu identifizieren.
Anstatt also die Klicks einer bestimmten digitalen Marketingkampagne zu berechnen und diese isoliert zu analysieren, zeigt die Plattform, wie sich die Kampagne auf das Buchungsverhalten und den Umsatz pro Kunde ausgewirkt hat.
Dies war bisher einfach nicht möglich.
Mehr Umsatz generieren
Derzeit erlebt die Hotellerie einen starken E-Commerce-Boom, der mit steigenden Umsätzen und zusätzlichen Einnahmen einhergeht. Laut der H2C-Studie „Hotel Direct Booking“ ist das geschätzte Potenzial für Zusatzeinnahmen höher als die tatsächlichen Einnahmen, und die meisten Hoteliers suchen nach Möglichkeiten, dieses Potenzial optimal zu nutzen.
McKinsey & Company Die Studie ergab außerdem, dass die Kombination mehrerer Datenquellen dazu beitragen kann, Hotelstrategien für die Entbündelung und das Cross-Selling zu optimieren und so die Erlebnisse zu optimieren, die Reisende tatsächlich suchen. Sie bezeichnen dies als „die Zukunft des Reisens“.
Durch die Verbesserung von Datenanalysetools kann dies für Hoteliers Wirklichkeit werden.
Und die Rolle der KI?
Hotels sind noch dabei, herauszufinden, wie KI sie unterstützen kann. Der Einsatz von KI in Hotelbuchungsmaschinen wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich etwa verdoppeln, wobei die KI für personalisierte Buchungen mit einem potenziellen fünffachen Anstieg das höchste geplante Wachstum aufweist. Doch auch in einem breiteren Kontext, beispielsweise bei der umfassenderen Datenanalyse, könnte KI eine zentrale Rolle spielen.
Die Hotellerie stellt den Menschen in den Mittelpunkt; Hotels müssen lernen, KI so einzusetzen, dass sie unsere Ziele unterstützt, anstatt sie zu behindern. Daten werden traditionell als das Gegenteil betrachtet – als harte, undurchsichtige Zahlen. Doch das wachsende Bewusstsein für die Bedeutung der Analyse zeigt, wie Daten verständlicher präsentiert werden können. KI ist eine sprachbasierte Technologie und kann die Datennutzung menschlicher gestalten.
Technologieanbieter gehen davon aus, dass dies die Notwendigkeit eines umfassenden Analyse-Dashboards weiter steigern wird. Und obwohl OpenAI mitunter skeptisch betrachtet wird, setzen Technologieanbieter stattdessen auf KI-Lernmodelle und integrieren diese in die Datenanalyse, um eine robuste und zuverlässige Lösung bereitzustellen.
Wo steht diese Branche auf ihrer Reise?
Wo steht Cendyn auf dieser Reise? Die Möglichkeiten bestehender Technologien sind enorm, und wir bündeln diese in intelligenten Analyseplattformen. Durch die Kombination von Data Science, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen schaffen wir ein zentrales System, das präskriptive Erkenntnisse liefert. Es zeigt Ihnen nicht nur die Daten, sondern auch präzise die Faktoren, die den Kampagnenerfolg beeinflussen, und liefert Einblicke in die Zielgruppe, die Hotels ansprechen sollten.
Technologieanbieter wie Cendyn entwickeln die Analyse weiter und hoffen, Hotels ein detailliertes Verständnis des Geschehens zu ermöglichen. Welche Suchvorgänge finden statt? Wann ist die Suchintensität am höchsten und am niedrigsten? Wie hoch ist die Conversion-Rate basierend auf Suchanfragen? Gleichzeitig soll ermittelt werden, ob die Suchanfragen im Vergleich zur Konkurrenz über- oder unterdurchschnittlich sind. Welche Auswirkungen hat dies auf bestehende Marketingprogramme? Muss der Preis angepasst oder eine neue Kampagne gestartet werden?
Dies sind Fragen, die sich Marketingexperten im Gastgewerbe ständig stellen.
In Zeiten harten Wettbewerbs und steigender Betriebskosten muss jede Marketingkampagne, jede Zimmerpreisstrategie und jede Geschäftsentscheidung auf zuverlässigen, vernetzten Daten basieren – ohne Raum für Unsicherheit. Wenn es das Ziel eines Hoteliers ist, Kunden zu gewinnen, Buchungen zu gewährleisten und die Rentabilität zu steigern, ist der Abbau von Silos mithilfe von Technologie der Weg zu nachhaltigen Veränderungen.
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