Wenn potenzielle Gäste zum ersten Mal mit der Marke Ihres Hotels in Berührung kommen, entwickeln sie innerhalb von sieben Sekunden oder weniger einen Eindruck. Ihre Markenidentität ist die Persönlichkeit, die Ihr Hotel in den Augen Ihrer Gäste definiert. Dazu gehören Ihr visuelles Design, Ihr Alleinstellungsmerkmal, Ihre Markenwerte, Ihre Wertversprechen und die Art und Weise, wie Ihre Marke mit Kunden interagiert.

Die Entwicklung einer soliden Markenidentität schafft Vertrauen bei Ihren Kunden. Wie bei menschlichen Beziehungen braucht es Zeit, um Kunden-Marken-Beziehungen durch positive Interaktionen aufzubauen. Diese Interaktionen zeigen potenziellen Gästen, dass Ihre Hotelmarke glaubwürdig, zuverlässig und einfühlsam ist..

Benötigen Sie Markenrichtlinien?

Die Forschung sagt 77% der Verbraucher kaufen Marken, die ihre Werte teilen, Ihr Hotel-Branding kann daher nur von einem strukturierten Satz Richtlinien profitieren.

Markenkonsistenz ist für Ihr Hotel unerlässlich, um die Markenbekanntheit zu steigern und Kundenbindung steigern. Tatsächlich gewinnen Unternehmen mit konsistentem Branding tendenziell einen Mehreinnahmen von 33%. Die meisten Markenrichtlinien enthalten Best Practices und Dinge, die Sie vermeiden sollten, um sicherzustellen, dass die gesamte Kommunikation Ihrer Marke professionell und ausgefeilt ist. Und indem Sie einfach einen Leitfaden implementieren, können Sie Ihr Markendesign auf ein bestimmtes Erscheinungsbild beschränken und so schnelle und überlegte Entscheidungen bezüglich des Designs treffen.

Nutzen Sie die Werte und das Leitbild Ihrer Marke, um Ihre Entscheidungen bezüglich der Richtlinien zu treffen. Die Ausrichtung Ihrer Richtlinien an Ihren Markenidentität hilft Ihnen, Ihre Marke insgesamt besser zu verstehen, Ihre Mission zu kommunizieren und darüber nachzudenken, was für Ihr Unternehmen am wichtigsten ist. Das hilft nicht nur Ihnen und Ihrem Team, sondern kann auch Ihre Buchungen steigern.

6 wichtige Aspekte, die Sie in Ihren Markenleitfaden aufnehmen sollten

Ihr Markenleitfaden ist das ultimative Regelwerk für alles, was Sie erstellen, und ein Toolkit, das Ihnen hilft, der Welt eine konsistente, einheitliche Marke zu präsentieren. Ihr Styleguide sorgt dafür, dass Ihre gesamte Geschäftskommunikation – sowohl intern als auch extern – markenkonform ist, und er erleichtert die Arbeit erheblich, wenn Sie Ihr Team erweitern oder externe Fachkräfte einstellen. Ein starker Markenleitfaden verbindet Ihr Logo, Ihre Typografie, Fotografie und Farbpalette zu einer stimmigen Markengeschichte, die Ihre Mission vermittelt.

Ein starker Marken-Styleguide umfasst die folgenden Aspekte:

1. Logos

Logos sind das erkennbarste Element Ihrer Marke und damit ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Markenidentität. Vor diesem Hintergrund muss Ihr Markenleitfaden alle genehmigten Versionen Ihres Logos, Einzelheiten zu den Farben, seiner Verwendung, seiner Platzierung und den Abstands-/Größenanforderungen angeben und zeigen.

Wenn Sie einige Best Practices für die Gestaltung Ihres Logos angeben, können Designer besser verstehen, wie sie die visuelle Botschaft Ihrer Marke vermitteln können. Geben Sie die Proportionen und die Ausrichtung der Form- und Textelemente so genau wie möglich an, bis auf den Pixel genau, damit die Marke der Welt ein einheitliches Gesicht präsentiert. Sie können auch eine Liste mit Design-Tipps und -Tricks hinzufügen und angeben, welche Logo-Gestaltungen vermieden werden sollten, weil sie nicht zur Markenidentität passen.

2. Tonfall

Der Tonfall ist entscheidend für die Erstellung konsistenter Botschaften in Ihren Marketingbemühungen und beeinflusst, wie Ihr Publikum Sie wahrnimmt. Wenn Ihre Marke eine ausgeprägte Persönlichkeit hat, neigen Sie dazu, eine stärkere emotionale Verbindung zu Ihrem Publikum aufzubauen. Beschreiben Sie Ihren idealen Tonfall in wenigen Worten und geben Sie Beispiele für Kommunikation an, die Ihrem gewünschten Tonfall entsprechen. Jede Regel sollte ein Verständnis für das beabsichtigte Publikum und den Grund für die Kommunikation widerspiegeln.

3. Farben

Jede Marke sollte über eine Reihe von Markenfarben verfügen, die sie bei der Entwicklung ihrer visuellen Präsenz verwendet. Markenfarben sind eine sehr wirkungsvolle Möglichkeit, Ihre Inhalte zusammenzufassen, die Markenbekanntheit zu steigern und Ihre Markenpräsenz zu etablieren. Skizzieren Sie Ihre Primär- und Sekundärfarben. Je weniger Farben Sie haben, desto einfacher ist es, die Konsistenz zu wahren und so ein stärkeres und umfassenderes Markenerlebnis zu schaffen.

Der Markenleitfaden kann dann die richtige Verwendung von Primärfarben für alle Materialien und Sekundärfarben als Akzente festlegen, wenn die Primärfarben nicht ausreichen, um optisch das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

4. Bildsprache

Verwendet Ihr Hotel bestimmte Grafiken oder gibt es bestimmte Foto-Stile, die Sie für Ihr Branding bevorzugen? Ein einheitlicher Bildstil muss von Anfang an festgelegt werden. Fügen Sie in Ihre Markenrichtlinien einen Abschnitt zu Bildern ein – was Sie verwenden und was Sie vermeiden sollten –, um sicherzustellen, dass alle in Ihrem Marketing verwendeten Bilder einheitlich und markengerecht wirken.

Geben Sie an, welche Farben und Hintergründe am besten sind, was die idealen Fotografie-Stile sind und wie Sie Fotos in Kombination mit den anderen visuellen Elementen Ihrer Marke verwenden. Stellen Sie sicher, dass alle Fotos der Marke entsprechen, indem Sie angeben, wie sie skaliert, komponiert und zugeschnitten werden sollen. Dieser Leitfadenabschnitt unterscheidet normalerweise zwischen Bildern, die als für die Marke geeignet angesehen werden und solchen, die es nicht sind.

5. Typografie

Für Ihr visuelles Branding müssen Sie eine Markenschriftart für Titel, Untertitel, Fließtext, Zitate und hervorgehobenen Text auswählen. Unabhängig davon, ob Sie Ihre eigene Typografie erstellen oder eine vorgefertigte Schriftart verwenden, treffen Sie eine klare Entscheidung darüber, welche Schriftarten Ihre Marke repräsentieren.

Ihre Markenrichtlinien sollten die Schriftfamilien, die gewünschte Größe, Abstände und Gewichte sowie deren Verhältnis zueinander umreißen. Anhand von Beispielen können Sie den richtigen Zeilenabstand demonstrieren, wie Text zu Bildern hinzugefügt werden kann und wie sich verschiedene Schriftarten in einer Hierarchie von Titeln, Fließtext und Bildunterschriften verhalten sollten.

Diese Regeln können dann in verschiedenen Marketingkanälen angewendet werden, darunter Web- und Printinhalte, E-Mails, interne Kommunikation oder soziale Medien. Die Festlegung dieser stilistischen Entscheidungen erspart Designern das Rätselraten und stellt sicher, dass die gesamte Kommunikation einheitlich und klar aussieht.

6. Ikonographie

Ikonographie kann an vielen Stellen in Ihrer Markenbotschaft erscheinen, von Ihren E-Mail-Marketingvorlagen bis zu Ihren Zimmerservice-Menüs. Es sollte leicht verständlich und mit den vielen anderen Designelementen Ihrer Marke konsistent sein, um ein einheitliches Erscheinungsbild für alle Mitteilungen zu schaffen. Die Festlegung einer Reihe von Symbolen für Ihre Marke dient auch als universelle visuelle Sprache. Dies ist ein perfektes Werkzeug in einer Branche mit vielen internationalen Sprechern, da keine Übersetzung erforderlich ist.

Profi-Tipp: Es ist wichtig, sicherzustellen, dass Ihrem Marketingteam alle erforderlichen Tools zur Verfügung stehen. Ihre Markenrichtlinien enthalten Links zum Herunterladen von Schriftarten, Vorlagen, Logos und anderen Assets. Wenn Sie herunterladbare Assets in Ihre Markenrichtlinien aufnehmen, sparen Sie und Ihr Unternehmen Zeit und Stress. Auf diese Weise ist alles an einem Ort zu finden und Ihr Team weiß immer, wo es suchen muss, wenn es Zugriff auf Ihre Marketing-Assets benötigt.

Änderung der Markenrichtlinien

Es ist wichtig, dass Ihre Markenrichtlinien nicht einfach herumliegen und Staub ansetzen, wenn Sie sie erst einmal erstellt haben. Nicht nur sollte jeder in Ihrem Team Zugriff darauf haben, sondern sie sollten auch als Referenz für alle Marketingkommunikationen verwendet werden. Es ist auch eine gute Idee, das Feedback Ihres Teams einzuholen und zu nutzen, wann immer dies möglich ist, um die Richtlinien mit dem Wachstum der Marke entsprechend anzupassen. Denken Sie daran, dass es sich um ein lebendiges Dokument handeln soll und dass sich ein robuster Richtliniensatz ständig weiterentwickeln und mit Ihrer Marke ändern sollte.

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Dieser Artikel wurde von unserem Expertenpartner Hotelchamp verfasst

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